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Alle Fachartikel aus der Stahl- und Eisenbranche im Überblick

Ob Produktion, Handel oder Digitalisierung: Unsere Redaktion liefert Ihnen fundierte Beiträge, die Orientierung geben, Entwicklungen einordnen und Impulse für strategische Entscheidungen setzen.

Alle Themen im Überblick

Aus Sicht der drei großen Stahlhersteller ArcelorMittal, Thyssenkrupp Steel und Voestalpine soll das EU-Emissionshandelssystem reformiert werden. Das Bild zeigt (v.l.) Marie Jaroni, Lakshmi Mittal und Herbert Eibensteiner.

EU-Emissionshandelssystem: drei Stahlriesen fordern pragmatische Reform

Drei der größten europäischen Stahlhersteller drängen auf eine Reform des EU-Emissionshandelssystems. Arcelormittal, Thyssenkrupp Steel und Voestalpine sehen steigende ETS-Kosten als Risiko für Wettbewerbsfähigkeit, Investitionen und industrielle Wertschöpfung in Europa.
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Vertreter von Winjoy und SMS group bei der Vertragsunterzeichnung zur Modernisierung eines Kupferwalzwerks in China (v.l.n.r.), vordere Reihe: Wang Jianli, Chairman, Winjoy; Peter Langner, CEO der SMS group China. Hintere Reihe: Li Pu, Project Manager, Winjoy; Wang Deqiang, Equipment Director, Winjoy; Fu Hongqing, GM & Board, Winjoy; Liu Zhiwu, Board, Winjoy; Mao Lihua; Qu Xiong; Chu Xinfeng and Zhang Zhe

SMS group baut Demag-Anlage zum Kupferwalzwerk um

Zhejiang Winjoy New Material hat SMS group mit der Modernisierung einer gebrauchten Demag-Kaltwalzanlage beauftragt. Die Anlage soll zu einem modernen Kupferwalzwerk mit einer Jahreskapazität von rund 100.000 Tonnen ausgebaut werden und die Produktion hochwertiger Kupferbänder erweitern.
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Die geplante Verselbstständigung von tk accelis ist Teil der strategischen Neuausrichtung des Thyssenkrupp-Konzerns.

Thyssenkrupp treibt Verselbstständigung von tk accelis voran

Der Aufsichtsrat der Thyssenkrupp AG hat den Plänen zur Verselbstständigung von tk accelis zugestimmt. Der Werkstoffhändler und Lieferkettendienstleister soll als eigenständiges Unternehmen an die Börse gebracht werden. Über die Abspaltung sollen die Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung entscheiden.
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Der Verband Gesamtmetall sieht ohne bessere Standortbedingungen weitere Arbeitsplätze gefährdet.

Gesamtmetall sieht 300.000 Arbeitsplätze gefährdet

In der Metall- und Elektro-Industrie setzt sich der Beschäftigungsabbau fort. Im April 2026 gingen saisonbereinigt 15.600 Arbeitsplätze verloren – der stärkste Rückgang seit Juli 2020. Gegenüber dem Vorjahr sank die Zahl der Beschäftigten um mehr als 100.000.
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Der WSM (Foto: Hauptgeschäftsführer Christian Vietmeyer) fordert die Ausweitung der Safeguards auf Produkte aus Stahl und eine Senkung der Arbeitskosten.

Safeguards sollen auch Stahlverarbeiter schützen

Der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) fordert eine Ausweitung der europäischen Safeguards auf Stahlverarbeiter. Der Verband sieht viele mittelständische Unternehmen durch Importdruck aus Asien, hohe Arbeitskosten und fehlende Schutzmechanismen zunehmend unter Druck.
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Mit der neuen Gasverdüsungsanlage kann SSAB hochwertiges Metallpulver im industriellen Maßstab herstellen und die wachsende Nachfrage bedienen.

SSAB ordert neue Gasverdüsungsanlage bei der SMS group

SSAB investiert in eine neue Verdüsungstechnologie für die Herstellung von Stahlpulvern. Die von SMS group gelieferte Gasverdüsungsanlage am Standort Oxelösund soll die Produktion von Hochleistungs-Metallpulvern für den 3D-Druck deutlich ausbauen.
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Der Stahlblogger macht sich Gedanken über die Deindustrialisierung Europas.

Die stille oder laute Deindustrialisierung Europas?

Europa diskutiert über Energiewende, Elektromobilität und industrielle Transformation. Gleichzeitig geraten zentrale Wertschöpfungsstufen zunehmend unter Druck. Das Beispiel Elektroband zeigt, wie schnell industrielle Substanz verloren gehen kann – und warum die Deindustrialisierung Europas längst begonnen haben könnte.
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Ilse Henne, CEO von tk accelis, vor dem neuen Unternehmenslogo des Werkstoff- und Lieferkettendienstleisters.

Thyssenkrupps Werkstoffsparte tritt jetzt als tk accelis auf

Thyssenkrupp Materials Services agiert als tk accelis. Die Veränderung soll den Wandel vom klassischen Werkstoffhändler zum integrierten Lieferkettendienstleister unterstreichen und zugleich den Weg in eine eigenständigere Zukunft unterstützen.
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Kerstin Maria Rippel von der WV Stahl äußert sich für die WV Stahl zu relevanten industriepolitischen Themen. Das umfasst u.a. den Industrial Accelerator Act, den Industriestrompreis und den Klima- und Transformationsfonds.

EU ermöglicht stärkere Entlastung beim Industriestrompreis

Die Wirtschaftsvereinigung Stahl (WV Stahl) begrüßt neue EU-Spielräume zur Entlastung energieintensiver Industrien beim Strompreis. Künftig kann der Industriestrompreis 2026 teilweise parallel zur Strompreiskompensation genutzt werden. Der Verband fordert nun eine dauerhafte Lösung.
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