Rohstahlproduktion im Juli fällt unter Vorjahresniveau

Wenn es um die Rohstahlproduktion in Deutschland geht, ist Thyssenkrupp nach Volumen der Marktführer.
Die Rohstahlproduktion in Deutschland ist im Juli erstmals in diesem Jahr unter das Vorjahresniveau gefallen. Mit knapp 2,7 Millionen Tonnen lag die Erzeugung rund 2 Prozent unter dem Wert vom Juli 2025.

Die Rohstahlproduktion in Deutschland ist aufgrund der anhaltend schwachen Nachfrage wieder ins Stocken geraten. Im Juli hat sich die Erzeugung erstmalig in diesem Jahr im Vorjahresvergleich verschlechtert. Sie lag mit knapp 2,7 Millionen Tonnen rund 2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats.

Rohstahlproduktion liegt 2026 bislang noch im Plus

Von Januar bis Juli 2026 stieg die Rohstahlerzeugung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 7 Prozent an. Hochgerechnet auf die Jahresproduktion ergibt sich in den ersten sieben Monaten ein Volumen von rund 36,5 Millionen Tonnen Rohstahl (Rohstahlproduktion 2025: rund 34 Millionen Tonnen). Auffällig im bisherigen Jahresverlauf ist die unterschiedliche Entwicklung der beiden Erzeugungsrouten. Während die Oxygenstahlerzeugung um 8,5 Prozent stieg, blieb die Elektrostahlproduktion deutlich zurück (+3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).

Rohstahlproduktion im bisherigen Jahresverlauf

In den Vormonaten hatte die Rohstahlproduktion noch durchgehend über dem jeweiligen Vorjahresniveau gelegen. So wurden beispielsweise im März wurden 3,3 Millionen Tonnen Rohstahl erzeugt (7,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor) und im April stieg die Produktion um 9,5 Prozent auf 3,2 Millionen Tonnen an. Auch im Mai wurden 3,2 Millionen Tonnen erreicht, ein Plus von rund 7 Prozent. Damit hatte sich die Erholung zunächst fünf Monate in Folge fortgesetzt.

Foto: Thyssenkrupp Steel

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