Safeguards sollen auch Stahlverarbeiter schützen

Der WSM (Foto: Hauptgeschäftsführer Christian Vietmeyer) fordert die Ausweitung der Safeguards auf Produkte aus Stahl und eine Senkung der Arbeitskosten.

Der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) fordert eine Ausweitung der europäischen Safeguards auf Stahlverarbeiter. Der Verband sieht viele mittelständische Unternehmen durch Importdruck aus Asien, hohe Arbeitskosten und fehlende Schutzmechanismen zunehmend unter Druck.

SSAB ordert neue Gasverdüsungsanlage bei der SMS group

Mit der neuen Gasverdüsungsanlage kann SSAB hochwertiges Metallpulver im industriellen Maßstab herstellen und die wachsende Nachfrage bedienen.

SSAB investiert in eine neue Verdüsungstechnologie für die Herstellung von Stahlpulvern. Die von SMS group gelieferte Gasverdüsungsanlage am Standort Oxelösund soll die Produktion von Hochleistungs-Metallpulvern für den 3D-Druck deutlich ausbauen.

Die stille oder laute Deindustrialisierung Europas?

Der Stahlblogger macht sich Gedanken über die Deindustrialisierung Europas.

Europa diskutiert über Energiewende, Elektromobilität und industrielle Transformation. Gleichzeitig geraten zentrale Wertschöpfungsstufen zunehmend unter Druck. Das Beispiel Elektroband zeigt, wie schnell industrielle Substanz verloren gehen kann – und warum die Deindustrialisierung Europas längst begonnen haben könnte.

Thyssenkrupps Werkstoffsparte tritt jetzt als tk accelis auf

Ilse Henne, CEO von tk accelis, vor dem neuen Unternehmenslogo des Werkstoff- und Lieferkettendienstleisters.

Thyssenkrupp Materials Services agiert als tk accelis. Die Veränderung soll den Wandel vom klassischen Werkstoffhändler zum integrierten Lieferkettendienstleister unterstreichen und zugleich den Weg in eine eigenständigere Zukunft unterstützen.

EU ermöglicht stärkere Entlastung beim Industriestrompreis

Kerstin Maria Rippel von der WV Stahl äußert sich für die WV Stahl zu relevanten industriepolitischen Themen. Das umfasst u.a. den Industrial Accelerator Act, den Industriestrompreis und den Klima- und Transformationsfonds.

Die Wirtschaftsvereinigung Stahl (WV Stahl) begrüßt neue EU-Spielräume zur Entlastung energieintensiver Industrien beim Strompreis. Künftig kann der Industriestrompreis 2026 teilweise parallel zur Strompreiskompensation genutzt werden. Der Verband fordert nun eine dauerhafte Lösung.

EWE liefert grünen Wasserstoff für Salzgitters Umbau

Industrie und Politik setzen gemeinsames Signal für den Wasserstoffhochlauf (v.l.n.r.): Gitta Connemann (Parlamentarische Staatssekretärin im BMWE), Stefan Dohler (CEO EWE AG), Gunnar Groebler (CEO Salzgitter AG) und Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies bei der offiziellen Vertragsunterzeichnung für die langfristige Lieferung von grünem Wasserstoff in Berlin.

EWE und die Salzgitter AG haben eine langfristige Vereinbarung über die Lieferung von grünem Wasserstoff geschlossen. Ab 2030 sollen jährlich rund 10.000 Tonnen aus der Elektrolyseanlage in Emden über das Wasserstoff-Kernnetz an den Stahlhersteller geliefert werden.