Local Content: WSM wechselt strategisch die Haltung

Der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) fordert angesichts internationaler Handelsbarrieren verbindliche europäische Local-Content-Regelungen – auch für den privaten Beschaffungssektor. Ziel seien faire Wettbewerbsbedingungen, industrielle Wertschöpfung und strategische Resilienz in Europa.
Active Power Feeder: BGH Edelstahl schließt erste Schmelzversuche ab

BGH Edelstahl und Primetals Technologies haben die ersten Schmelzversuche mit dem Active Power Feeder erfolgreich abgeschlossen. Die innovative, netzrückwirkungsfreie Stromversorgung stabilisiert den Elektrolichtbogenofen, senkt den Energieverbrauch und verbessert die Netzqualität deutlich.
Messerstahl: Alleima kooperiert mit Stahl Krebs

Alleima baut sein Geschäft mit hochwertigem Messerstahl in Mitteleuropa aus: Mit Stahl Krebs aus Solingen gewinnt der Spezialstahlhersteller einen erfahrenen Vertriebspartner mit tiefen Wurzeln in der deutschen Schneidwarenindustrie. Ziel ist eine bessere regionale Verfügbarkeit von Premium-Güten wie 14C28N und Damax.
Kalyani Ispat erhält High-Speed-Stabstahl- und Drahtstraße von SMS group

Kalyani Ispat investiert in ein modernes High-Speed-Walzwerk von SMS group. Die neue Stabstahl- und Drahtstraße in Rajnandgaon soll ab 2026 mit Induktionsheiztechnologie, hoher Ausbringung und reduziertem CO₂-Fußabdruck produzieren. Ziel ist es, die steigende Nachfrage nach hochwertigem Baustahl in Asien effizient zu bedienen.
2026 ist kein Symboljahr – 2026 ist die Investitionsampel

34,1 Millionen Tonnen Rohstahl – eine Zahl wie ein Stich. Nicht, weil sie einen Zyklus beschreibt, sondern weil sie eine Schwelle markiert. Im vierten Krisenjahr in Folge steht die deutsche Stahlindustrie nicht mehr vor einer Delle, sondern vor einer strukturellen Entscheidung: Standortsicherung oder schleichende Deindustrialisierung?
AOD-Konverter-Upgrade: Aperam steigert Effizienz in Genk

Mit der Modernisierung eines 130-Tonnen-AOD-Konverters und der Installation eines zweiten Aggregats erhöht Aperam in Genk die Flexibilität und Prozesssicherheit deutlich. Neue Entstaubungs- und Wärmerückgewinnungssysteme verbessern zudem Emissionsbilanz und Energieeffizienz.