VDMA-Fachverband firmiert künftig als Metallurgy & Thermoprocessing

Der VDMA Fachverband Metallurgy hat sich umbenannt in „Metallurgy & Thermoprocessing“.
Der VDMA-Fachverband Metallurgy tritt künftig unter dem Namen Metallurgy & Thermoprocessing auf. Die Umbenennung soll die internationale Ausrichtung schärfen und insbesondere die Thermoprozesstechnik sichtbarer machen – ohne Änderungen an Struktur oder fachlicher Arbeit.

Der VDMA-Fachverband Metallurgy tritt künftig unter neuem Namen auf und geht damit einen wichtigen Schritt in seiner Weiterentwicklung. Die genehmigte Namensänderung zu „Metallurgy & Thermoprocessing“ soll die internationale Ausrichtung stärken und die Sichtbarkeit zentraler Branchenthemen erhöhen.

Umbenennung stärkt internationale Sichtbarkeit zentraler Branchenthemen

Der Fachverband Metallurgy entstand 2017 aus der Zusammenführung der drei früheren Fachverbände Gießereimaschinen, Hütten- und Walzwerkeinrichtungen sowie Thermoprozesstechnik. Seitdem werden diese Bereiche als Fachgruppen innerhalb des Verbands fortgeführt – mit vielen inhaltlichen Überschneidungen und eng verzahnten Branchenthemen.

Der bisherige Name „Metallurgy“ hat sich zwar positiv auf die Positionierung des Fachverbands ausgewirkt. Dennoch zeigte sich zunehmend, dass die Thermoprozesstechnik im Gesamtbild zu wenig sichtbar war. Besonders Unternehmen aus den Bereichen Glas, Keramik, anderen Prozessindustrien sowie Komponentenlieferanten wie Feuerungstechnik oder Brennstoffführungssysteme hatten nicht immer einen klaren Wiedererkennungswert im Verbandsnamen.

Der Fachverband verspricht sich vor allem vier Vorteile durch den neuen Namen:

  • Mehr Sichtbarkeit für Thermoprozesstechnik innerhalb und außerhalb des Verbands
  • Klarere internationale Ausrichtung durch die einheitliche englische Bezeichnung
  • Stärkung der Repräsentanz aller Fachgruppen, besonders gegenüber Märkten und Partnern, die nicht unmittelbar in derMetallproduktion tätig sind
  • Keine inhaltlichen Änderungen: Die fachliche Arbeit und Struktur der Organisation bleiben unverändert

Metallurgy & Thermoprocessing sorgt für „anschlussfähige Positionierung“

Mit „Metallurgy & Thermoprocessing“ setzt der Fachverband eigenem Bekunden zufolge „ein starkes Zeichen für eine moderne, transparente und international anschlussfähige Positionierung“. Die Umbenennung würdige die Vielfalt der vertretenen Unternehmen und schaffe eine klare Basis für die erfolgreiche Weiterentwicklung der gemeinsamen Arbeit, heißt es weiter.

Eigenen Angaben zufolge umfasst der Fachverband 160 Mitglieder, die für rund 80 Prozent des Branchenumsatzes stehen sollen. Dem vergleichsweise groß und breit aufgestellten Vorstand gehören 27 Akteure an, was die technologische Bandbreite der Metallurgie widerspiegelt. In dem Gremium vertreten sind u.a. Köpfe von Unternehmen wie der SMS group, Primetals Technologies, Inteco, Kocks, B. Braun Maschinenfabrik oder Andritz Metals.

Foto: 3rdtimeluckystudio/Shutterstock.com

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