ESTAD 2027: Call for Papers zu Stahltechnik und KI läuft

Die Collage zeigt links den Vorsitzenden des Stahlinstituts VDEh, Marc- Oliver Arnold, und rechts eine Impression der ESTAD 2023. Im Interview mit Arnold geht es um die Fachkonferenz ESTAD 2027. Foto: Stahlinstitut VDEH, Jenö Gellinek Photography / Schnitt

Für die ESTAD 2027 werden Beiträge aus Forschung und Praxis gesucht. Im Fokus stehen Direktreduktion, CO₂-Minderung, Walztechnik sowie KI und Automatisierung. Im Interview erklärt Marc- Oliver Arnold, Vorsitzender des Stahlinstituts VDEh, Auswahlkriterien und Nutzen für Autoren. Einreichfrist ist der 1. November 2026.

Abwärme in Stahlwerken: Studie untersucht Einsparpotenziale

In der Stahlindustrie könnte Abwärme die Kosten für Gas reduzieren. Das Bild zeigt die Sinterkühlung bei Tata Steel. Foto: Kraftblock

Eine Studie von Kraftblock untersucht die Nutzung industrieller Abwärme in der Stahlproduktion. Im Fokus stehen acht Prozesse, darunter Elektrolichtbogenofen, Sinterkühlung und Warmwalzen. Thermische Speicher sollen bislang ungenutzte Wärme nutzbar machen.

Stahlwerk Thüringen steht vor Verkauf

Stahlwerk Thüringen (Luftaufnahme) – Foto: Stahlwerk Thüringen

Der brasilianische Mutterkonzern Companhia Siderúrgica Nacional (CSN) beabsichtigt den Verkauf der Stahlwerk Thüringen GmbH. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde eine Absichtserklärung mit Bipadosa S.L., der Holdinggesellschaft der spanischen Megasa-Gruppe, unterzeichnet. Für den Stahlstandort Unterwellenborn könnte damit ein weiterer Eigentümerwechsel bevorstehen.

Worldsteel-Ausblick: Stahlnachfrage erholt sich erst 2027

Beschäftigte in einer Industriehalle. Laut aktuellem Worldsteel-Ausblick soll die globale Stahlnachfrage 2027 wieder wachsen. In Deutschland bleibt die Erholung jedoch auf einem niedrigen Ausgangsniveau.

Der Worldsteel-Ausblick erwartet für 2027 wieder Wachstum bei der globalen Stahlnachfrage. Auch Deutschland soll zulegen, allerdings von niedrigem Niveau. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fordert deshalb schnellere Infrastrukturinvestitionen und bessere Wettbewerbsbedingungen.

Nächste Ausbaustufe des Forschungsprojekts H2Future

Nächste Ausbaustufe des Forschungsprojekts H2Future

Das international renommierte Forschungsprojekt H2Future am voestalpine-Standort in Linz startet in die nächste Ausbaustufe. Mit der erweiterten Pilotanlage können die beiden Projektpartner, voestalpine und VERBUND, zusätzlich zur Produktion nun auch die Verdichtung, Reinigung, Speicherung sowie die Verladung und Weiterverwendung von grünem Wasserstoff erforschen.