reECONIC setzt auch auf recycelten Stahl von Saarstahl

Das Konzeptfahrzeug reECONIC von Mercedes-Benz Trucks.
Mit dem Konzeptfahrzeug reECONIC wollen Mercedes-Benz Trucks und 32 Partner geschlossene Materialkreisläufe im Nutzfahrzeugbau voranbringen. Saarstahl liefert dafür CO₂-reduzierten Elektrostahl mit hohem Recyclinganteil für die Achse

Ein Fahrzeug lässt sich ressourcenschonend aus recycelten Materialien herstellen. Die Umsetzbarkeit eines solchen Projekts demonstrieren Mercedes-Benz Trucks und 32 Partner (darunter auch ArcelorMittal) mit dem batterieelektrischen Abfallsammelfahrzeug reECONIC. Mit dabei: Die Saarstahl Gruppe, die „grünen“ Stahl als Vorprodukt für die Achse des Konzeptfahrzeugs liefert. Die Projektpartner wollen mit dem Bau des nachhaltigen Fahrzeuges den Weg in die Serienproduktion und zu den geschlossenen Materialkreisläufen ebnen.

reECONIC nutzt Elektrostahl mit hohem Recyclinganteil

„Wir freuen uns, Teil dieses zukunftsweisenden Projektes zu sein“, betont Daniël Nicolaas van der Hout, Vertriebsvorstand Saarstahl. „Die erfolgreiche Umsetzung des reECONIC zeigt, welches Potenzial nachhaltige Materialien wie CO2-reduzierter Stahl für den Klimaschutz haben. Nun gilt es, ihren Einsatz durch den Aufbau eines entsprechenden Marktes weiter voranzubringen.“

Den Stahl für die Achse hat das Elektrostahlwerk Saarstahl Ascoval in Frankreich produziert, die Weiterverarbeitung zu Stabstahl erfolgte am Saarstahl-Standort in Völklingen: „Der Stahl für die Achse wurde von uns unter dem Einsatz von Schrott hergestellt. Der Rezyklatanteil beträgt 96 Prozent“, erklärt Dr. Nadine Artelt, Sales Director Saarstahl. „In puncto Qualität steht er dem über die Hochofen-Konverter-Route produzierten Stahl in nichts nach und lässt sich in den anschließenden Serienfertigungsprozessen unverändert weiterverarbeiten.“

„Grüner“ Stahl steht wie kaum ein anderes Produkt für gelebte Kreislaufwirtschaft: Er ist multirecyclingfähig. Ganz im Sinne von Ressourcenschonung stellt die Herstellung von Elektrostahl einen geschlossenen Kreislauf dar und ist damit Bestandteil nachhaltiger Lieferketten.

Über Saarstahl

Saarstahl-Produkte werden von der Automobil- und Bauindustrie, dem Energiemaschinenbau, vom allgemeinen Maschinenbau und sonstigen stahlverarbeitenden Branchen nachgefragt und in Anwendungen, zum Teil unter extremsten Bedingungen, eingesetzt. Mit dem Schienenwerk Saarstahl Rail (Hayange) und dem Elektrostahlwerk Saarstahl Ascoval (Saint-Saulve) in Frankreich treibt Saarstahl zudem den ökologischen Wandel im Bereich der nachhaltigen Mobilität spürbar voran. Bereits heute produziert Saarstahl Ascoval über einen Elektrolichtbogenofen Qualitätsstahl mit einer CO2-reduzierten Bilanz.

Im Dezember 2023 hat die EU-Kommission der Förderung des gemeinsamen Dekarbonisierungsprojektes Power4Steel von Dillinger, Saarstahl und der gemeinsamen Tochter ROGESA Roheisen- und Rohstoffgesellschaft Saar mbH in Höhe von 2,6 Mrd. Euro durch Bund und Land zugestimmt.

Foto: Mercedes-Benz Trucks

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