Zukunft Stahl 2026: „Stahl ist wieder strategisch“

Wenn sich geopolitische Machtverschiebungen, Energiepreisrealität und Klimaziele gleichzeitig zuspitzen, steht eine Branche im Zentrum: die Stahlindustrie. Mit der Handelsblatt Jahrestagung Zukunft Stahl 2026 wird 2026 genau dort angesetzt, wo die entscheidenden Fragen gestellt werden müssen: Wie behauptet sich Europas Stahlindustrie zwischen Globalisierung und Renationalisierung? Welche Technologien sind wirtschaftlich tragfähig? Und welche industriepolitischen Weichenstellungen sichern Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit gleichermaßen?
Warmbandstraße in Linz erhält neue Kühltechnik

Mit neuen Laminarspritzregistern, durchflussgesteuerten Ventilen und angepasster Basisautomatisierung wird Voestalpines Warmbandstraße in Linz technisch aufgerüstet. Die Modernisierung verbessert die Kühlprofile und unterstützt die Entwicklung anspruchsvoller Stahlsorten.
Rohstahlproduktion in Deutschland steigt – Branche bleibt unter Druck

Die Rohstahlproduktion in Deutschland ist im Januar 2026 deutlich gestiegen. Mit 3,08 Millionen Tonnen lag die Erzeugung 15 Prozent über dem Vorjahreswert. Trotz des kräftigen Zuwachses bewegt sich die Branche weiterhin unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.
Midrex India stärkt Führung mit Aashima Vadhera

Mit der Beförderung von Aashima Vadhera zur Managing Directorin setzt Midrex India auf interne Kontinuität und strategische Führung. Die langjährige Managerin soll das Engineering, die Projektdurchführung und das regionale Wachstum weiter ausbauen.
ArcelorMittal und Mitstreiter gründen den Klimacampus Bremen e.V.

Mit dem Verein Klimacampus Bremen e.V. bündeln vier Unternehmen ihre Kompetenzen, um einen Ausbildungs-Campus für klimarelevante Berufe zu entwickeln. Ziel ist es, berufliche Qualifikationen in den Bereichen Energieeffizienz und Erneuerbare Energien systematisch zu fördern.
Corporate Brain als Basis für KI-Agenten im Stahlhandel

Der Stahlhandel ist durchaus komplex – generische KI-Modelle stoßen hier schnell an Grenzen. Ein unternehmensindividuelles Corporate Brain steuert KI-Agenten mit branchenspezifischem Know-how und eröffnet neue Potenziale für einen gezielten KI-Einsatz.