Industrial Accelerator Act: Stahlbranche kritisiert EU-Vorschlag

Kerstin Maria Rippel von der WV Stahl äußert sich für die WV Stahl zu relevanten industriepolitischen Themen. Das umfasst u.a. den Industrial Accelerator Act, den Industriestrompreis und den Klima- und Transformationsfonds.

Die EU-Kommission stuft die Stahlindustrie im Industrial Accelerator Act erstmals als strategischen Sektor ein. Laut Wirtschaftsvereinigung Stahl fehlen jedoch verbindliche Regeln, um die industrielle Wertschöpfung und Produktion innerhalb der Europäischen Union zu sichern.

Schlacken aus dekarbonisierter Stahlherstellung für Zement geeignet

Das Bild zeigt Schlacken aus dem EAF.

Schlacken aus der DRI-basierten Stahlherstellung könnten künftig als Bindemittel in der Zementproduktion eingesetzt werden. Das Forschungsprojekt „SAVE CO₂“ zeigt, dass Elektroroheisenschlacken bei geeigneter Prozessführung konventionellen Hüttensand ersetzen können.

Greenfield-Projekt bei Steel Authority of India Limited

Primetals Technologies wird eine Pelletieranlage, drei Pfannenöfen und zwei RH-Entgaser an SAIL IISCO liefern. Das Foto zeigt Vertreter beider Unternehmen bei der Vertragsunterzeichnung für das Greenfield-Projekt.

Steel Authority of India Limited (SAIL) erweitert sein IISCO-Stahlwerk in Burnpur mit neuen Anlagen zur Pelletproduktion und Sekundärmetallurgie. Das Greenfield-Projekt mit Primetals Technologies soll die Kapazität deutlich erhöhen und die Produktion hochwertiger Flachstähle stärken.

Casper Benteler übernimmt Kontrolle bei Benteler

Gebäude mit BENTELER-Flaggen. Casper Benteler hat jetzt die Anteile auf sich vereint.

Die Benteler Gruppe vereinfacht ihre Governance-Struktur: Casper Benteler übernimmt die Kontrolle über das Familienunternehmen. Die bisherige Eigentümerstruktur wird gebündelt, finanzielle Details der Transaktion bleiben vertraulich.

Werkzeugbau unter Druck – aber nicht ohne Chance

Kolumne: Stahlgedanken über Werkzeugbau unter Druck und Chancen.

Der Werkzeugbau steht wirtschaftlich unter Druck – Insolvenzen und Unsicherheit prägen das Bild. Doch genau jetzt entscheidet sich, welche Betriebe als strategische Industrie-Infrastruktur bestehen und welche dauerhaft Substanz verlieren.

Zukunft Stahl 2026: „Stahl ist wieder strategisch“

Das Bild zeigt eine Montage von Stahlblogger Heinz Peter Pülzl und Isabelle Wermke vom Handelsblatt. Im Hintergrund ist unscharf eine Montage aus dem Vorjahr zu sehen. Es geht um die Jahrestagung Zukunft Stahl 2026.

Wenn sich geopolitische Machtverschiebungen, Energiepreisrealität und Klimaziele gleichzeitig zuspitzen, steht eine Branche im Zentrum: die Stahlindustrie. Mit der Handelsblatt Jahrestagung Zukunft Stahl 2026 wird 2026 genau dort angesetzt, wo die entscheidenden Fragen gestellt werden müssen: Wie behauptet sich Europas Stahlindustrie zwischen Globalisierung und Renationalisierung? Welche Technologien sind wirtschaftlich tragfähig? Und welche industriepolitischen Weichenstellungen sichern Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit gleichermaßen?