Erholungstrend bei Rohstahlerzeugung 2026 unterbrochen

Die Rohstahlproduktion in Deutschland ist im Januar im Jahresvergleich gestiegen. Im September 2026 wurde der Erholungstrend unterbrochen.
Auch wenn das auskömmliche Niveau noch entfernt war, zeigt die Hochrechnung für die Rohstahlproduktion 2026 in die richtige Richtung. Nach den jüngsten Zahlen sind das erwartete Plus um fünf Prozentpunkte.

Die Rohstahlproduktion in Deutschland ist im September deutlich gesunken und der Erholungstrend damit unterbrochen. Gegenüber dem Vorjahresmonat ging die Erzeugung um 13 Prozent zurück. Ausschlaggebend war vor allem die Oxygenstahlerzeugung, die um 20 Prozent einbrach.

Auf Grundlage der Produktion in den ersten neun Monaten ergibt sich für das Gesamtjahr nur noch ein hochgerechnetes Produktionsniveau von 35,4 Millionen Tonnen (plus vier Prozent zum Vorjahreszeitraum). Im ersten Halbjahr hatte die entsprechende Hochrechnung noch bei 37,3 Millionen Tonnen gelegen (plus neun Prozent). Damit hat sich die Erholung der Produktion inzwischen spürbar abgekühlt. Im Juli hat sich die Erzeugung erstmalig in diesem Jahr im Vorjahresvergleich verschlechtert.

Die Tabelle der WV Stahl zeigt, dass der Erholungstrend bei Rohstahlerzeugung unterbrochen ist.

Über die Wirtschaftsvereinigung Stahl

Die Wirtschaftsvereinigung Stahl ist die Stimme der Stahlindustrie in Deutschland, die sich zum Ziel gesetzt hat, bis 2045 klimaneutral zu produzieren – und damit ein Drittel der gesamten industriellen Treibhausgasemissionen Deutschlands einzusparen. Der Verband mit Sitz in Berlin macht sich für einen politischen Rahmen stark, der einen auch in Zukunft starken, emissionsarmen Stahlstandort möglich macht. Mit 34,1 Millionen Tonnen im Jahr 2025 weist Deutschland die größte Stahlproduktion Europas auf.

Foto: Nordroden/Shutterstock.com

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