Gusseisen‑Staves für Hochofen 5: Dillinger beauftragt SMS group

Rogesa Hochofen bei Nacht. Neue Paul Wurth Gusseisen‑Staves sorgen für eine effiziente und langlebige Kühlung zum Schutz des Hochofenpanzers.
Dillinger setzt auf bewährte Technik von SMS group: Neue Gusseisen‑Staves sollen beim Hochofen 5 die Kühlung sichern und den Lebenszyklus verlängern. Die Lieferung erfolgt zur geplanten Stilllegung im Sommer 2026.

Dillinger hat bei SMS group neue Paul Wurth Gusseisen-Staves und eine Reihe von Kupfer-Staves für den Hochofen 5 mit einer Jahresproduktionsmenge von rund 2,5 Millionen Tonnen Roheisen bestellt. Das Ausrüstungspaket soll die bestehenden Kupfer-Staves ersetzen und ist perfekt auf das strategische Ziel von Dillinger abgestimmt, die Dauer der Hochofenreise zu verlängern.

Gusseisen-Staves werden im oberen Bereich des Ofens eingesetzt, wo sie für eine effiziente und langlebige Ofenkühlung sorgen, den Hochofenpanzer vor thermischen Belastungen schützen und die Produktionseffizienz optimieren.

Gusseisen‑Staves verlängern Lebensdauer des Hochofens

Die Entscheidung für Gusseisen-Staves fiel in erster Linie, um die anfänglichen Investitionskosten mit der erwarteten Lebensdauer des Systems zu vereinbaren. Die bestehenden Paul Wurth Kupfer-Staves aus dem Jahr 2010 erreichten eine Lebensdauer von 16 Jahren. Die neu hergestellten Paul Wurth Gusseisen-Staves erfüllen die Anforderungen des Kunden in jeder Hinsicht.

Lutwin Franziskus, Projektleiter bei SMS:

„Wir schätzen das anhaltende Vertrauen und die langjährige Zusammenarbeit mit Dillingen. Die Umstellung auf überwiegend Gusseisen-Staves ist eine pragmatische Entscheidung, um die Anforderungen an den Lebenszyklus und die Budgetzwänge in Einklang zu bringen. Unser Team konzentriert sich darauf, den vereinbarten Umfang termingerecht zu liefern und eine reibungslose Installation während der geplanten Stilllegung im Sommer 2026 zu unterstützen.“

Jürgen Hochhaus, Betriebsleiter Hochofen, erklärt:

„SMS group hat sich erneut als zuverlässiger Partner für Dillingen erwiesen. Ihre schnellere Reaktion und die Fähigkeit, unsere Anforderungen termingerecht zu erfüllen, waren die ausschlaggebenden Faktoren für unsere Entscheidung.“

Foto: Dillinger

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