Swiss Steel Group zeigt Speziallangstahl für effiziente und emissionsarme Anwendungen

Das Bild zeigt den geplanten Messestand der Swiss Steel Group zur wire 2026. Das Unternehmen präsentiert u.a. Speziallangstahl.
Swiss Steel Group wird auf der wire 2026 in Düsseldorf ihre aktuellen Entwicklungen im Bereich Speziallangstahl präsentieren. Im Fokus stehen Anwendungen, die zur Effizienz industrieller Prozesse beitragen, sowie Lösungen mit reduziertem CO₂-Fußabdruck.

Die wire gilt als wichtigste internationale Plattform der Draht- und Kabelindustrie. Für Swiss Steel Group bietet sie die Möglichkeit, ihr Portfolio sowie ihre Position als Anbieter von Speziallangstahl für anspruchsvolle Anwendungen zu präsentieren. Unter dem Leitmotiv „Make Steel Matter“ zeigt das Unternehmen in Halle 12 an Stand A28, wie entscheidend Spezialstahl für Fortschritt ist. Der Stand bietet Einblicke in das Produktportfolio, Anwendungsbeispiele sowie die technologische und nachhaltige Ausrichtung des Unternehmens.

Speziallangstahl für breites Spektrum

Spezialstähle der Swiss Steel Group kommen in einer Vielzahl von Anwendungen zum Einsatz – unter anderem in der Automobilindustrie, im Maschinenbau, in der Energieversorgung sowie in der Medizintechnik. Sie sind häufig Bestandteil sicherheitsrelevanter oder hochbeanspruchter Komponenten und tragen zur Funktionalität und Zuverlässigkeit technischer Systeme bei.

Was das konkret bedeutet, kann das Unternehmen in Zahlen fassen: Produkte aus Stahl der Swiss Steel Group sind Teil des Alltags von mehr als 200 Millionen Menschen. Weltweit vertrauen rund 18.500 Kunden auf Produkte und Lösungen der Gruppe. Diese werden in mehr als 12.000 Anwendungen eingesetzt und sind Teil zahlreicher industrieller Wertschöpfungsketten. Mit 17 Produktionsstandorten und 61 Vertriebs- und Servicestandorten ist das Unternehmen international aufgestellt und nah an seinen Kunden.

Ein Schwerpunkt des Messeauftritts liegt auf dem Thema Machinability. Die Eigenschaften eines Werkstoffs in der Weiterverarbeitung haben direkten Einfluss auf Produktivität, Kosten und Prozesssicherheit.
Stähle mit optimierter Zerspanbarkeit ermöglichen höhere Schnittgeschwindigkeiten, längere Werkzeugstandzeiten und stabilere Bearbeitungsprozesse. Dies trägt dazu bei, Produktionsabläufe effizienter zu gestalten und die Gesamtbetriebskosten zu senken. Swiss Steel Group zeigt hierzu ihr Portfolio an Werkstoffen, die speziell für eine zuverlässige und wirtschaftliche Bearbeitung ausgelegt sind.

Nachhaltige Stahlproduktion

Ein weiterer Schwerpunkt ist die nachhaltige Ausrichtung der Stahlproduktion. Swiss Steel Group setzt konsequent auf die Elektrostahlroute und produziert auf Basis von Stahlschrott. Rund 92 % der eingesetzten metallischen Rohstoffe stammen aus recyceltem Material, jährlich werden etwa 1,3 Millionen Tonnen Schrott verarbeitet.

Auf dieser Grundlage erreicht das Unternehmen einen deutlich reduzierten CO2-Fußabdruck: Die Emissionen liegen bei rund 0,17 t CO2 pro Tonne Rohstahl (Scopes 1+2) und damit bis zu 85 % unter dem weltweiten Durchschnitt der Stahlindustrie (Scope 1,2 und teils 3, World Steel Mix). Gleichzeitig basiert ein großer Teil der Energieversorgung auf emissionsarmen Quellen – rund 83 % stammen aus Low-Carbon-Energie, davon ein wachsender Anteil aus erneuerbaren Quellen.

Dieses Engagement wurde auch extern bestätigt: Swiss Steel Group erhielt erneut die Bestnote „A“ im CDP-Rating für Klimaschutz. Zusätzlich wurde das Unternehmen von EcoVadis mit der Platin-Medaille ausgezeichnet, der höchsten Bewertung der Plattform für Nachhaltigkeitsleistungen. Diese Bewertungen unterstreichen die Fortschritte des Unternehmens bei der Reduktion von Emissionen, der Nutzung von Recyclingmaterialien und der transparenten Offenlegung von Umweltdaten.

Foto: Swiss Steel Group

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