Thyssenkrupp-Töchter setzen für die Tube 2026 auf Nachhaltigkeit und Resilienz

Thyssenkrupp Steel Europe und Materials Services präsentieren Produkte und Lösungen für die Rohr- und rohrverarbeitende Industrie auf der Tube 2026 – Halle 3, Stand 3C28. Das Bild zeigt den Stand auf der Tube 2024.
Mit zwei Tochtergesellschaften präsentiert sich der im Umbruch befindliche Traditionskonzern Thyssenkrupp auf der vom 13. bis 17. April laufenden Tube. In Halle 3 setzen die Geschäftsbereiche Materials Services und Steel Europe mit ihren Produkten und Lösungen auf Nachhaltigkeit und Resilienz.

Die Tube gilt als weltweit wichtigste Messe der Rohr- und rohrverarbeitenden Industrie. Vom 13. bis 17. April 2026 bietet sich in Düsseldorf wieder eine zentrale Möglichkeit für den Austausch zu technologischen Entwicklungen und innovativen Werkstofflösungen. Der im Umbau befindliche Traditionskonzern Thyssenkrupp ist mit zwei Tochtergesellschaften auf der Tube 2026 vertreten. In Halle 3 an Stand 3C28 präsentieren die Geschäftsbereiche Materials Services und Steel ihre Produkte und Lösungen und stellen Nachhaltigkeit und Resilienz in den Mittelpunkt.

Thyssenkrupp Steel stellt maßgeschneiderte warmgewalzte Stähle für die Rohrindustrie vor

Mit seinen H2-optimierten Stählen bietet Thyssenkrupp Steel leistungsfähige Werkstoffe für den Transport von Wasserstoff und Wasserstoffgemischen. Die Stähle sind gezielt auf die spezifischen Anforderungen wie Beständigkeit gegenüber Wasserstoffversprödung, hohe Ermüdungsfestigkeit sowie sehr gute Verarbeitbarkeit ausgelegt und ermöglichen einen sicheren und zuverlässigen Betrieb von Wasserstoffpipelines – auch unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen.

Durch abgestimmte chemische Zusammensetzungen und moderne Herstellverfahren vereinen die Werkstoffe hohe Festigkeit, sehr gute Zähigkeit und ausgezeichnete Schweißbarkeit. Damit schaffen sie die Grundlage für langlebige und wirtschaftliche Leitungssysteme und unterstützen den Aufbau einer zukunftsfähigen Wasserstoffinfrastruktur. Mit „Bluemint Steel“ bietet Thyssenkrupp Steel bereits heute ein Portfolio zur Reduzierung von CO2-Emissionen entlang der Stahlwertschöpfungskette. Der Einsatz von „Bluemint Steel“ ermöglicht es Kunden, ihre Klimaziele zu erreichen – bei unverändert besten Werkstoffeigenschaften und gewohnter Verarbeitbarkeit.

Für die Herstellung von Präzisionsstahlrohren bietet Thyssenkrupp Steel die Stahlsorten der „Tubor“-Reihe. Die anwendungsoptimierten Mangan-Bor-Stähle zeichnen sich durch hervorragende Umformeigenschaften, hohe Festigkeit und eine hohe Prozessstabilität aus. „Tubor“ ermöglicht laut Unternehmen effiziente Fertigungsprozesse sowie eine konstant hohe Bauteilqualität – insbesondere bei anspruchsvollen Anwendungen, bei denen enge Toleranzen und reproduzierbare Eigenschaften entscheidend sind.

Thyssenkrupp Materials Services präsentiert auf der Tube 2026 Lösungen für die Materialversorgung in Zeiten globaler Unsicherheit und fragiler Lieferketten

Bei Thyssenkrupp Materials Services stehen im Rahmen der Tube 2026 die Bereiche Thyssenkrupp Schulte und Thyssenkrupp Materials Trading im Mittelpunkt. Sie stellen ihre Lösungen für die Materialversorgung in Zeiten globaler Unsicherheit und fragiler Lieferketten vor. Neben den Werkstoffen selbst geht es dabei vor allem um integrierte Services entlang der Lieferkette: Von Anarbeitung über Projekt- und Logistikleistungen bis hin zu digitalen Lösungen, die Transparenz schaffen und Prozesse effizienter machen.

Thyssenkrupp Schulte zeigt dabei das umfassende und werkstoffübergreifende Rohrsortiment ebenso wie die Optionen für eine kundenspezifische Anarbeitung von Schweißen und Sägen bis Biegen und Entzundern – für projektbezogene Bedarfe ebenfalls wie für wiederkehrende industrielle Anforderungen. Zudem werden Services im Bereich Beschaffung, Lagerung und Transport vorgestellt. Bei Thyssenkrupp Materials Trading liegt der Schwerpunkt auf globalen Beschaffungs- und Versorgungslösungen aus einer Hand im globalen Maßstab – von der Verfügbarkeit von Material bis zur Etablierung transparenter und effizienter Lieferketten.

Auch die Frage der Skalierbarkeit und des Hochlaufs der Versorgung mit Werkstoffen spielt am Stand von Thyssenkrupp Materials Services auf der Tube 2026 eine Rolle, etwa, um auf kurzfristige Veränderungen im globalen Handel schnell reagieren zu können. Wichtige Bedeutung kommt dabei dem globalen Netzwerk von Thyssenkrupp Materials Services zu, welches es erlaubt, Lieferketten überall dort zu etablieren, wo Kunden diese brauchen.

Abgerundet wird das Portfolio durch nachhaltigkeitsbezogene Lösungen. Diese reichen von CO2-reduzierten Produkten bis zur Unterstützung bei regulatorischen Anforderungen, etwa im Umgang mit CBAM.

Über Thyssenkrupp Steel Europe und Über Thyssenkrupp Materials Services

Thyssenkrupp Steel gehört zu den führenden Herstellern von Qualitätsflachstahl und steht für Innovationen in Stahl und hochwertige Produkte für modernste und anspruchsvolle Anwendungen. Steel beschäftigt rund 26.000 Mitarbeitende und ist mit einem Produktionsvolumen von jährlich ungefähr 8,7 bis 9 Millionen Tonnen Rohstahl der größte Flachstahlhersteller in Deutschland. Das Leistungsspektrum reicht von kundenspezifischen Werkstofflösungen bis hin zu werkstoffnahen Dienstleistungen. Als Vorreiter in der Klimatransformation hat sich Thyssenkrupp Steel zum Ziel gesetzt, bereits ab 2030 jährlich mindestens 30 Prozent der CO2-Emissionen einzusparen. 2045 soll die Stahlproduktion vollständig klimaneutral sein.

Thyssenkrupp Materials Services ist einer der weltweit führenden Werkstoff-Händler und -Dienstleister. Rund 15.500 Mitarbeitende bedienen etwa 250.000 Kunden in den Kernmärkten Europa und Nordamerika. Der Fokus liegt dabei auf drei Tätigkeitsfeldern: Die Lagerung und der Handel mit Werkstoffen, deren gezielte Weiterverarbeitung und Services rund um Lieferketten. Das Unternehmen hat frühzeitig auf digitale Lieferkettenlösungen gesetzt und verfolgt seit 2019 seine „Materials as a Service“-Strategie. Im Geschäftsjahr 2024/25 erwirtschaftete Thyssenkrupp Materials Services einen Gesamtumsatz von 11,4 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBIT von 132 Millionen Euro.

Foto: Thyssenkrupp Steel Europe

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