Die Informationsstelle Edelstahl Rostfrei hat in den vergangenen Jahrzehnten einen großen, firmenneutralen Wissensschatz über nichtrostende Stähle angelegt und veröffentlicht. In Merkblättern, Dokumentationen und auf der Internetseite gibt die mit ISER abgekürzte Informationsstelle aus Düsseldorf Informationen über den Werkstoff, seine Verarbeitung und Anwendung heraus. Um Anwendern schnell und effizient Antworten auf technische Fragen zu nichtrostenden Stählen zu geben, hat die Informationsstelle nun ein KI-basiertes Recherchetool veröffentlicht: KISER – der Rostfrei-Fuchs.
ISER setzt auf gesicherte eigene Quellen als Grundlage
Nach Einschätzung der Informationsstelle Edelstahl Rostfrei ist bei der Nutzung gängiger Recherchetools im Internet Vorsicht geboten. Zwar greifen diese auf eine Vielzahl verfügbarer Informationen zu, könnten dabei jedoch nicht zwischen verlässlichen und fehlerhaften Quellen unterscheiden. Zur Untermauerung dieser Aussage verweist die Informationsstelle auf eine aktuelle Studie der Europäischen Rundfunkunion. Diese habe hohe Fehlerquoten bei bekannten KI-gestützten Chatbots festgestellt. Die Systeme lieferten demnach regelmäßig falsche Inhalte – teils sogar unter Angabe erfundener Quellen.
Mit dem Rostfrei Fuchs KISER wird nun ein Recherchewerkzeug angeboten, das nur auf interne Veröffentlichungen zurückgreift und keine Quellen von außen verwendet. Damit habe man „das gesamte Wissen“ der Informationsstelle in einer Datenbank zusammengefasst, heißt es.
Praktische Beispiele
Die Informationsstelle Edelstahl Rostfrei erreichen eigenem Bekunden zufolge täglich zahlreiche technische Anfragen. Zu diesen gehören beispielsweise:
- Welche Korrosionsarten gibt es bei nichtrostenden Stählen?
- Was ist zu beachten, wenn ich Edelstahl im Schwimmbadbau einsetzen möchte?
- Wieviel Chrom ist in 1.4301?
- Welche Vorteile hat Edelstahl in der Betonbewehrung?
- Welcher Werkstoff ist vergleichbar dem AISI 304?
Schnelle und hilfreiche Antworten auf diese und andere Fragen soll die KI-basierte Datenbank KISER der Informationsstelle bieten. Zudem werde sie „im Detail“ aufzeigen, welche Quellen zum Einsatz kamen, verspricht man. Die Nutzung ist kostenfrei.
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