Hendrik Wüst besucht Siempelkamp Giesserei in Krefeld

MP Hendrik Wüst bei der Siempelkamp GIesserei Krefeld – eingerahmt von der Geschäftsführung.
Ministerpräsident Hendrik Wüst hat die Siempelkamp Giesserei in Krefeld besucht. Im Mittelpunkt standen die digitale Transformation des Unternehmens sowie die Herausforderungen für energieintensive Industriebetriebe in Nordrhein-Westfalen.

Im Rahmen seiner Termine am Niederrhein besuchte Ministerpräsident Hendrik Wüst im Juli 2026 auch die Siempelkamp Giesserei GmbH in Krefeld. Bei einem Rundgang durch die Werkshallen verschaffte sich der nordrhein-westfälische Ministerpräsident einen Eindruck von den Produktionsprozessen des Unternehmens von der Schmelze bis zur automatisierten Qualitätssicherung.

Bei dem Rundgang informierte er sich über die Lösungen, die die Gießerei für die energieintensive Industrie entwickelt. Guss aus Krefeld steckt heute in zentralen Komponenten für Maschinenbau, Pressentechnologie, Rohstoffaufbereitung und Energieumwandlung. Darüber hinaus nahm sich der Ministerpräsident Zeit für den direkten Austausch mit der Geschäftsführung zu den Herausforderungen des Industriestandorts aus der Praxis.

Hendrik Wüst kommentiert:

„Die Siempelkamp Giesserei zeigt eindrucksvoll, dass industrielle Spitzenkompetenz, Innovation und internationale Wettbewerbsfähigkeit in Nordrhein-Westfalen zu Hause sind. Mittelständische Unternehmen wie Siempelkamp sind tragende Säulen unserer Wirtschaft und wichtige Arbeitgeber in der Region und zeigen gleichzeitig, wie zukunftsfähige Unternehmensführung trotz eines herausfordernden Marktumfelds gelingen kann.“

Siempelkamp Giesserei setzt auf Digitalisierung und Mitarbeiter

Zu den vorgestellten Lösungen gehörte die nach Unternehmensangaben weltweit größte Roboter-Messzelle zur automatisierten Bauteilprüfung. Zudem stellte die Siempelkamp Giesserei ihre Maßnahmen zur Digitalisierung sowie zur Ressourcen- und Energienutzung in der Fertigung vor.

Gleichzeitig investiert das Unternehmen in seine Mitarbeiter: Mit der Teilqualifikation zum Gießereimechaniker und einer Initiative zur Facharbeitergewinnung eröffnet die Gießerei Quereinsteigern eine berufliche Perspektive.

„Es hat uns gefreut, dem Ministerpräsidenten zu zeigen, was Guss made in Krefeld heute leisten kann: von der Digitalisierung bis zur Energiewende made by Siempelkamp. Genauso wichtig war uns der offene Austausch zu den Rahmenbedingungen, die entscheiden, ob energieintensive Produktion auch morgen noch in Deutschland stattfindet. Wettbewerbsfähige Energiekosten und weniger Bürokratie bleiben dafür die zentralen Stellschrauben“, erklärt Dirk Howe, Sprecher der Geschäftsführung der Siempelkamp Giesserei.

Foto: Siempelkamp Giesserei

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