Die Fachkonferenz Decarb Connect Europe 2026 will am 2. und 3. Juni in Hamburg die Dekarbonisierung energieintensiver Industrien stärker unter wirtschaftlichen und strategischen Gesichtspunkten diskutieren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Investitionsentscheidungen, Energieversorgung, industrielle Wettbewerbsfähigkeit sowie die praktische Umsetzung von Transformationsprojekten.
Nach Veranstalterangaben lag der Fokus im Vorjahr stärker auf Technologien und politischen Rahmenbedingungen. Dieses Jahr soll sich der Schwerpunkt der Agenda deutlich hin zu Aspekten der Umsetzung verlagern. Konkret soll die Frage im Mittelpunkt stehen, wie Unternehmen unter wirtschaftlichem Druck konkrete Entscheidungen treffen und Projekte umsetzen. Diskutiert werden sollen unter anderem Kapitalallokation, Risikoabsicherung, Brennstoffwechsel, Infrastrukturprojekte sowie skalierbare Geschäftsmodelle für die Industrie.
Decarb Connect Europe rückt Investitionsentscheidungen in den Mittelpunkt
Die Konferenz richtet sich an Führungskräfte aus energieintensiven Branchen, die für Anlagen, Energieversorgung oder langfristige Investitionsentscheidungen verantwortlich sind. Erwartet werden mehr als 180 Teilnehmer aus Industrie, Energie- und Technologiebereich. Zu den angekündigten Referenten zählt dabei unter anderem Wim van der Stricht, Group CTO Team – Technology Strategy, CO2 and Circular Economy bei ArcelorMittal.
Zu den Themen zählen unter anderem:
- Energiesicherheit und Stromkosten
- Flexibilität bei Energie- und Brennstoffstrategien
- CCS- und Infrastrukturprojekte
- industrielle Dekarbonisierung
- Finanzierung und Skalierung von Projekten
Im Jahr 2025 kamen mehr als 30 Prozent der Teilnehmer aus schwer zu dekarbonisierenden Industrien. Genannt werden unter anderem Unternehmen wie ArcelorMittal, BASF, Holcim, Clariant oder Carmeuse. Für 2026 rechnen die Veranstalter erneut mit einer starken Beteiligung aus der Stahl-, Zement-, Chemie- und Grundstoffindustrie.
Foto: Decarb Connect