CO₂-reduzierter Verpackungsstahl für Weißblechdosen bei Henkel

CO₂-reduzierter Verpackungsstahl von Thyssenkrupp Rasselstein ist für Weißblechdosen bei Henkel im Einsatz. Clarissa Odewald von Thyssenkrupp Rasselstein hält ein Muster in die Kamera.
CO₂-reduzierter Verpackungsstahl kommt bei Henkel für Weißblechdosen zum Einsatz. Das Material von thyssenkrupp Rasselstein senkt die Emissionen gegenüber herkömmlichem Weißblech und unterstützt nachhaltigere Verpackungslösungen.

Der Verpackungsstahlhersteller Thyssenkrupp Rasselstein unterstützt Henkel bei der weiteren Reduzierung des CO2-Fußabdrucks seiner Verpackungen. Für Weißblechdosen in verschiedenen Produktkategorien kommt CO2-reduzierter Verpackungsstahl der Marke „Bluemint“ von Thyssenkrupp Rasselstein zum Einsatz. Durch dessen Einsatz können die CO2-Emissionen der Weißblechverpackungen im Vergleich zu herkömmlichem Weißblech deutlich gesenkt werden.

Das nachhaltige Verpackungskonzept basiert auf der Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmensbereich Adhesive Technologies von Henkel, Thyssenkrupp Rasselstein als einzigem deutschen Weißblechhersteller sowie dem Metallverpackungshersteller Pirlo. Zum Einsatz kommen die CO2-reduzierten Verpackungsstähle insbesondere für Weißblechdosen von Klebstoffen für professionelle Handwerker und Verbraucher, unter anderem unter der Marke Tangit.

CO₂-reduzierter Verpackungsstahl für industrielle Anwendungen

Mit „Bluemint Steel“ bietet Thyssenkrupp Rasselstein eine Produktlinie, bei der die CO2-Emissionen bereits in der Stahlherstellung signifikant reduziert werden. Dazu wird ein speziell aufbereiteter Stahlschrott im Hochofen eingesetzt, wodurch CO2-intensive Rohstoffe eingespart werden. Die spezifischen Emissionen von „Bluemint Steel“-Verpackungsstahl sind extern verifiziert und vom DNV zertifiziert.

Clarissa Odewald, Geschäftsführerin der Thyssenkrupp Rasselstein GmbH, erläutert:

„Mit Bluemint Steel ermöglichen wir unseren Kunden, die CO2-Bilanz ihrer Verpackungen messbar zu verbessern – ohne Kompromisse bei Qualität, Sicherheit oder Verarbeitungseigenschaften. Die Zusammenarbeit zeigt, wie sich ambitionierte Nachhaltigkeitsziele entlang der gesamten Wertschöpfungskette gemeinsam realisieren lassen.“

CO₂-reduzierter Verpackungsstahl in der Kreislaufwirtschaft

Weißblechverpackungen sind bereits heute eine nachhaltige Lösung: Verpackungsstahl ist nahezu verlustfrei und immer wieder recycelbar und verfügt über geschlossene Stoffkreisläufe. In Europa werden 82 Prozent der Weißblechverpackungen recycelt – so häufig wie bei keinem anderen Verpackungsmaterial. In Deutschland erreicht Weißblech im privaten Endverbrauch eine Recyclingquote von 94,3 Prozent – ein Spitzenwert, der die besondere Kreislauffähigkeit von Verpackungsstahl eindrucksvoll unterstreicht.

Durch den Einsatz von CO2-reduziertem „Bluemint Steel“ wird dieses nachhaltige Profil weiter gestärkt. Thyssenkrupp Rasselstein verfolgt das Ziel, bis zum Jahr 2045 klimaneutral zu sein, und will damit einen Beitrag zur Transformation hin zu einer klimaneutralen Industrie leisten.

Über Thyssenkrupp Rasselstein

Die Thyssenkrupp Rasselstein GmbH gehört zu den global führenden Anbietern von hochwertigem Weißblech. Am Standort in Andernach, Deutschland – der weltweit größten Produktionsstätte dieser Art – verfügt das Unternehmen über eine jährliche Produktionskapazität von bis zu 1,5 Mio. Tonnen Verpackungsstahl. Mehr als 2.000 Mitarbeiter bedienen in einer Vielzahl von Märkten internationale Kunden – von Herstellern von Lebensmittel- und Tiernahrungsdosen, über Hersteller von Aerosoldosen, Behältern für chemisch-technische Füllgüter, sowie von Kronkorken und Drehverschlüssen.

Foto: Thyssenkrupp Steel Europe

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