Prima Power wird zum einheitlichen Namen der bisherigen Prima Industrie Gruppe. Der Schritt erfolgt im Rahmen der Unternehmensstrategie „Evolve by integration“ und richtet die Unternehmensidentität auf das Kerngeschäft in der Blechbearbeitung aus. Prima Power bietet integrierte Lösungen für Fertigungsunternehmen weltweit. Das Portfolio umfasst flexible Fertigungssysteme, Automatisierung und Robotik, Software, Stanzen, Scheren und Kombianwendungen sowie Biege- und Lasertechnologien.
Die Namens- und Identitätsänderung folgt auf die Veräußerung aller nicht strategischen Geschäftsbereiche sowie gezielte M&A-Investitionen, unter anderem zur Stärkung der Kompetenzen in der Roboterintegration. Sie spiegelt die Fokussierung auf integrierte Lösungen für die Blechbearbeitung wider und markiert eine weitere Phase der industriellen Neuausrichtung.
Prima Power bündelt Aktivitäten unter einer Unternehmensidentität
Für die Gruppe stellt die Umstellung eine Weiterentwicklung der bisherigen Ausrichtung dar. Seit Einführung der Marke hat sich Prima Power in der blechverarbeitenden Industrie etabliert. Mit der Namens- und Identitätsänderung wird die Unternehmensidentität an das operative Kerngeschäft angeglichen. Der technologische Schwerpunkt bleibt bestehen: Prima Power setzt auf integrierte Systeme, die Maschinen, Software und Automatisierung verbinden und Produktionsprozesse optimieren sowie Produktivität und Flexibilität steigern sollen.
Die technische Basis geht auf die Zusammenführung von Prima Industrie und Finn-Power zurück. Finn-Power wurde 1969 in Finnland gegründet, Prima Industrie 1977 in Italien. Beide Unternehmen wurden 2008 unter dem Dach der damaligen Prima Industrie Gruppe zusammengeführt. Der Markenname PRIMA entstand ursprünglich als Akronym für „PRogress In Manufacturing Automation“.
Heute beschäftigt die Gruppe weltweit rund 1.700 Mitarbeiter. Nach Unternehmensangaben sind rund 15.000 Systeme installiert. Prima Power verfügt über sechs Forschungs- und Entwicklungszentren sowie Produktionsstätten und erzielt einen Jahresumsatz von rund 500 Millionen Euro.
Vereinfachte Markenkommunikation als Ziel
Für bestehende Kundenbeziehungen sollen sich nach Angaben von Prima Power durch die Umstellung keine Änderungen ergeben. Der einheitliche Name soll die Ausrichtung auf die Blechbearbeitung gegenüber Kunden und Partnern verdeutlichen und die Kommunikation vereinfachen. Der Schritt schließt an die Strategie „Evolve by integration“ an, die auf eine stärkere industrielle Bündelung und Prozessoptimierung abzielt.
CEO Giovanni Negri bezeichnet die Umstellung als Beschleunigung dieser Strategie. Mit der Angleichung der Unternehmensidentität an das operative Geschäft wolle Prima Power Fertigungsunternehmen unter anderem bei Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel und dem Trend zu kleineren Produktionschargen unterstützen. Das Unternehmen werde die Entwicklung integrierter und skalierbarer Lösungen für die Blechbearbeitung weiter vorantreiben.
Foto: Prima Industrie S.p.A.