Pomini Tenova, ein Tenova-Unternehmen und spezialisiert auf Anlagen und Services für Roll Shops, und das Technologieunternehmen Siemens haben jetzt die Intensivierung ihrer langjährigen Partnerschaft bekannt gegeben. Ziel ist es, Kunden bei der Modernisierung und Nachrüstung von Walzenschleifmaschinen zu unterstützen.
Die Partnerschaft baut auf über 40 Jahren gemeinsamer Projekte und nahezu 1.000 Pomini-Tenova-Maschinen auf, die bereits mit Siemens-Technologie ausgestattet sind, und geht nun in die nächste Phase. Ziel ist es, das technologische Leistungsniveau in der Walzwerkindustrie hinsichtlich Performance, Zuverlässigkeit und Digitalisierung weiter zu verbessern. Für die gemeinsamen Kunden bedeute das „längere Maschinenlebensdauern, eine bessere Absicherung bestehender Investitionen und eine höhere betriebliche Effizienz“, versprechen die beiden Unternehmen.
Walzenschleifmaschinen profitieren von gebündeltem Know-how
Die Zusammenarbeit soll komplementäre Stärken bündeln. Als Anbieter von Maschinen und Anlagen bringt Pomini Tenova Prozess-Know-how und Technologien in den Bereichen Walzenschleifen, Inspektion, Roll-Shop-Automation und digitale Lösungen ein. Siemens liefert dazu leistungsfähige, CNC-basierte Steuerungssysteme sowie Antriebs- und Automatisierungstechnik. Dieses Zusammenspiel ermöglicht integrierte Sicherheitskonzepte sowie zukunftssichere Cybersecurity-Lösungen für Werkzeugmaschinen.
Im Fokus der Partnerschaft steht zunehmend der Übergang zu hochgradig autonomen Maschinen. Die enge Verzahnung mechanischer Modernisierungen und prozessspezifischer Komponenten von Pomini Tenova mit den Technologien von Siemens schaffe die Voraussetzungen für einen autonomen Betrieb, heißt es. Dieser soll durch digitale Überwachungs- und Diagnoselösungen sowie durch vorausschauende Instandhaltung unterstützt werden.
Gleichzeitig trägt der Einsatz von Industrial-AI-Funktionen zu einer kontinuierlichen Optimierung der Schleifprozesse bei. Die Modernisierungslösungen steigern die Produktivität, reduzieren Stillstandzeiten und erhöhen die Sicherheitsstandards. Zugleich wird die Leistungsfähigkeit der Maschinen verbessert und eine konstant hohe Schleifqualität über den gesamten Lebenszyklus sichergestellt.
Pomini Tenova und Siemens setzen auf KI und Autonomie
Paolo Gaboardi, Executive Vice President Pomini Tenova, sagt:
„Die Intensivierung unserer Zusammenarbeit mit Siemens ermöglicht es uns, unseren Kunden ganzheitliche Modernisierungslösungen anzubieten, die über reine Anlagenupgrades hinausgehen, hin zu einem wirklich KI-gestützten, autonomen Betrieb. Durch die Integration innovativer Automatisierungs- und Digitalisierungstechnologien von Siemens mit unseren spezifischen Lösungen für Walzenschleifmaschinen unterstützen wir unsere Kunden dabei, ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und sich im Markt klar zu differenzieren.“
Sascha Fischer, Vice President Sales im Machine-Tool-Geschäft bei Siemens, ergänzt:
„Gemeinsam mit Pomini Tenova entwickeln wir Walzenschleifmaschinen gezielt weiter, indem wir den Kern der Maschine – die CNC-Steuerung – konsequent modernisieren. Dabei kombinieren wir fundierte Applikationserfahrung mit leistungsfähigen digitalen und Automatisierungstechnologien, sowohl bei der Modernisierung bestehender Maschinen als auch bei Neumaschinen, bei denen zusätzlich umfassende digitale Zwillinge eingesetzt werden. Dieser Ansatz ermöglicht einen höheren Grad an Autonomie und erschließt neue Potenziale aus bestehenden Anlagen.“
Die Modernisierungslösungen richten sich sowohl an bestehende Anlagen als auch an Neumaschinen.
Foto: Pomini Tenova / Siemens