Niedersächsischer Finanzminister besucht Ausbildung bei Salzgitter AG

Niedersachsens Finanzminister Gerald Heere arbeitet unter Anleitung eines Auszubildenden der Salzgitter AG im Elektrobereich der Ausbildungswerkstatt des Unternehmens.
Der Ausbildungswerkstatt der Salzgitter AG stattete Gerald Heere, niedersächsische Finanzminister, einen Besuch. Sein Ziel: Sich einen Einblick in den Arbeitsalltag der Auszubildenden zu verschaffen. Dabei arbeitete er an mehreren Stationen selbst mit.

Einen praxisnahen Einblick in den Alltag der Auszubildenden der Salzgitter AG erhielt Gerald Heere, niedersächsischer Finanzminister, am Donnerstag. Anlässlich der „Woche der beruflichen Bildung“ stattete das Aufsichtsratsmitglied des Stahlkonzerns der Ausbildungswerkstatt einen Besuch ab und tauschte dabei seinen Anzug gegen die obligatorische Arbeitskleidung der Salzgitter AG. Heere wollte sich nämlich nicht nur von den Auszubildenden über deren Erfahrungen und Erlebnisse beim Start ins Berufsleben berichten lassen. Er packte auch selbst mit an. An mehreren Arbeitsstationen durfte er sein Talent an der Werkbank unter Beweis stellen. Dabei wurde er vom Nachwuchs der Salzgitter AG unterstützt, der dem Minister bei seinem kurzen Arbeitseinsatz mit Rat und Tat zur Seite stand.

Niedersächsischer Finanzminister im Austausch mit Auszubildenden

„Heute bin ich vielen tatkräftigen, motivierten und mit der Salzgitter AG verbundenen Nachwuchskräften begegnet, die eindrucksvoll belegen, warum die duale Berufsausbildung ein Erfolgsfaktor für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist. Die duale Ausbildung bietet Jugendlichen individuelle Möglichkeiten, ihre Talente zu entfalten und den eigenen Karriereweg zu gestalten. Dabei stehen den zukünftigen Fachkräften gleichwertige Perspektiven offen – auch ohne Studium“, sagte Heere über seinen Besuch in der Ausbildungswerkstatt der Salzgitter AG.

Bei seinem Rundgang durch den Metall- und Elektrobereich wurde der Finanzminister auch von Birgit Dietze, Personalvorstand der Salzgitter AG, begleitet. „Wir freuen uns, mit wie viel Engagement, Neugier und Energie sich unsere Auszubildenden einbringen und heute zeigen, welches Potenzial in unserem Nachwuchs steckt. Dieses Potenzial zu entdecken, zu fördern und wachsen zu lassen, ist für uns nicht nur Aufgabe, sondern Anspruch. Gleichzeitig ist uns bewusst: Die Anforderungen verändern sich – und wir sind entschlossen, unsere Ausbildung aktiv weiterzuentwickeln und zukunftsfähig aufzustellen“, sagte Dietze.

„Wir tragen Verantwortung – für unsere Auszubildenden, aber auch für die Region Niedersachsen. Es ist uns wichtig, jungen Menschen Perspektiven zu bieten, ihr Potenzial zu fördern und sie auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Ausbildung verstehen wir als Beitrag, um unsere Region und die Industrie stark und zukunftsfähig zu machen“, ergänzte Hasan Cakir, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der Salzgitter AG.

Diskussion über Ausbildung und Erwartungen an die Politik

Nach dem Rundgang in der Ausbildungswerkstatt hatten die Auszubildenden der Salzgitter AG außerdem die Möglichkeit, in einer Diskussionsrunde mit dem Finanzminister über ihre Situation bei einem der größten Arbeitgeber Niedersachsens zu berichten. Dabei kamen neben den aktuellen Herausforderungen im Berufsalltag auch die Zukunftsaussichten der jungen Generation in einer sich rasant verändernden Arbeitswelt sowie die Erwartungen des Nachwuchses an Politik und Gesellschaft bei der Schaffung von guten Arbeitsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten zur Sprache.

Foto: Salzgitter AG

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