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	<title>Wirtschaftspolitik &amp; Rahmenbedingungen &#8211; stahlbase</title>
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	<description>Fokus auf Aktualit&#228;t und Branchen-Insights</description>
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	<title>Wirtschaftspolitik &amp; Rahmenbedingungen &#8211; stahlbase</title>
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		<title>Klare Rahmenbedingungen für Stahlindustrie gefordert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 14:42:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Green Steel & Wasserstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Messen, Kongresse & andere Events]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik & Rahmenbedingungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Stahlindustrie investiert in klimafreundlichere Produktionsformen. Mehr als 220 Millionen Euro hat die Feralpi Group am Standort Riesa aufgewendet, um sein CO2-reduziertes Walzwerk in Betrieb zu nehmen. Doch ob sich grüner Stahl in Europa durchsetzt, entscheide sich maßgeblich auf politischer Ebene.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Feralpi Stahl stellt auf der wire 2026 klar: Ob grüner Stahl aus Europa kommen wird, hängt jetzt von den politischen Entscheidungen ab.</h2>
<p>Die Stahlindustrie investiert in klimafreundlichere Produktionsformen. Mehr als 220 Millionen Euro hat die Feralpi Group am Standort Riesa aufgewendet, um sein CO₂-reduziertes Walzwerk in Betrieb zu nehmen. Doch ob sich grüner Stahl in Europa durchsetzt, entscheide sich maßgeblich auf politischer Ebene. Diesen zentralen Punkt unterstrich Feralpi Stahl auf der wire 2026, der Weltleitmesse für Stahldraht und -kabel in Düsseldorf. Das italienische Familienunternehmen verbindet technologische Lösungen mit einem klaren Appell an die deutsche und europäische Industriepolitik.</p>
<p>Im Segment des Bewehrungsstahls bewegt sich die Branche aktuell zwischen vorsichtiger Markterholung und anhaltendem Preisdruck: Während Infrastrukturprogramme ab 2026 Impulse setzen werden, belasten hohe und volatile Energiepreise, geopolitische Unsicherheiten und globaler Wettbewerbsdruck weiterhin, dass die Markterholung Fahrt aufnimmt. Insbesondere die hohen Strom- und Gaspreise entwickeln sich zunehmend zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor für das energieintensive Elektrostahlgeschäft.</p>
<h3>Klare Rahmenbedingungen für Stahlindustrie gefordert</h3>
<p>Giuseppe Pasini, Präsident der Feralpi Group: „Die entscheidende Frage ist nicht, ob wir Stahl klimafreundlicher produzieren können – das zeigen wir bereits. Entscheidend ist, ob Europa die richtigen Rahmenbedingungen schafft, damit die Produktion hierbleibt. Ohne entschlossenes Handeln verliert Europa industrielle Wertschöpfung. Entscheidend sind wettbewerbsfähige Energiepreise, Handelsschutz und klare Kriterien zur Stärkung des Standorts.“ Uwe Reinecke, General Manager von Feralpi Stahl: „Wir tragen Verantwortung für unseren Standort in Riesa und für die Menschen, die hier arbeiten. Für die Zukunft der Stahlindustrie mit ihren hochqualifizierten Arbeitsplätzen bildet verlässlich verfügbare und gleichermaßen bezahlbare Energie die Geschäftsgrundlage. Die Energiepreise bestimmen unsere Wettbewerbsfähigkeit maßgeblich – und damit, ob wir in Riesa wirtschaftlich produzieren können.“</p>
<h3>Grüner Stahl ist bereits Realität</h3>
<p>Feralpi Stahl zeigt heute schon am Standort Riesa, wie die Transformation der Stahlbranche weiter vorankommt. Das neue Spooler-Walzwerk vermeidet dank elektrisch betriebener Prozesse CO₂-Emissionen im Scope 1 vollständig. Hinzu kommt der hohe Recyclinganteil auf der Elektrostahlroute von über 98 Prozent.</p>
<p>Das emissionsfrei arbeitende Walzwerk erweitert das Produktportfolio von Feralpi Stahl um innovative Lösungen wie warmgespoolten Coils. Sie bieten insbesondere bei automatisierten Anwendungen verschiedene Effizienzvorteile in der Stahlherstellung. Die CO₂-Emissionen dieser warmgespoolten Coils liegen – je nach Produktgröße – zwischen 289 und 386 Kilogramm pro Tonne Stahl und damit deutlich unter denen konventioneller Produktionsverfahren.</p>
<p>Die Erfahrungen aus dem Markt sowie moderne Anwendungen in anspruchsvollen Infrastrukturprojekten belegen, dass es für CO₂-reduzierten Stahl bereits heute eine Nachfrage gibt. Der Anfang ist gemacht. Entscheidend ist jedoch, ob sich diese Entwicklung auch dauerhaft in Europa durchsetzt, oder ob Produktion und Investitionen in außereuropäische Regionen verlagert werden. Das würde unsere industrielle Eigenständigkeit in Europa weiter schwächen.</p>
<p>Foto: <a href="https://feralpi-stahl.com/de" target="_blank" rel="noopener">Feralpi Stahl</a></p>
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		<title>Neuer VDE-Hinweis kommt Elektrostahlwerken entgegen</title>
		<link>https://stahlbase.com/neuer-vde-hinweis-kommt-elektrostahlwerken-entgegen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=neuer-vde-hinweis-kommt-elektrostahlwerken-entgegen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Torsten Paßmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 05:12:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik & Rahmenbedingungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der VDE-Hinweis „Netzrückwirkungen von Kundenanlagen mit Lichtbogenöfen“ kommt Elektrostahlwerken entgegen. Der Impuls dazu kam über die „VDEh-Plattform zur Transformation der Stahlindustrie“ und das Stahlinstitut VDEh.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im November 2018 hat der VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik) neue, verbindliche Netzanschlussregeln für das Hoch- und Höchstspannungsnetz erlassen: die VDE-AR-N 4120 und 4130. Zunächst wurden diese neuen Regelwerke von der Elektrostahl-Community nicht wahrgenommen.</p>
<h3>Grenzwerte als Problem für neue Elektrostahlwerke</h3>
<p>Mit den aktuell in der Umsetzungsphase befindlichen neuen <a href="https://stahlbase.com/?s=Lichtbogenofen">Lichtbogenöfen</a> sind die aus Sicht der Industrie sehr restriktiven Regelwerke schnell in den Fokus gelangt. Die zugehörigen Grenzwerte – insbesondere für den Flicker, aber auch die Oberschwingungen – stellen erhebliche Hürden für den Netzanschluss von neuen Elektrolichtbogenöfen dar. Auch viele der bestehenden Öfen werden die Grenzwerte kaum einhalten können.</p>
<p>Initiiert von der „VDEh-Plattform zur Transformation der Stahlindustrie“ hat sich das Stahlinstitut VDEh vor gut einem Jahr schriftlich an die Vorstände der vier Übertragungsnetzbetreiber gewandt und signifikante Nachbesserungen gefordert. In einer gemeinsamen Antwort der Netzbetreiber wurden diese zugesichert.</p>
<p>Vom Forum Netztechnik/Netzbetrieb (FNN) des VDE wurde daraufhin die Arbeitsgruppe „Lichtbogenofen“ ins Leben gerufen. Für den VDEh hat Prof. Klaus Krüger als Gast in dieser Arbeitsgruppe mitgewirkt.</p>
<h3>VDE-Hinweis zeigt Lösungswege bei Grenzwertüberschreitungen</h3>
<p>Die Arbeitsgruppe hat nun einen offiziellen Hinweis veröffentlicht, der mögliche gemeinsame Wege von Netzbetreibern und Stahlwerken aufzeigt, um bei formaler Überschreitung der Grenzwerte für beide Seiten praktikable Lösungen zu finden. Dieser Hinweis „Netzrückwirkungen von Kundenanlagen mit Lichtbogenöfen“ ist mittlerweile auf der VDE-Homepage veröffentlicht. Es ist vorgesehen, zeitnah die dort aufgezeigten Lösungsansätze (Unterkapitel 7.3) unmittelbar als Anhang mit in die Netzanschlussregeln aufzunehmen.</p>
<p>Die Überarbeitung der Anschlussregel für die Hochspannung läuft seit über einem Jahr; für die Höchstspannung ist ein Start der Überarbeitung für Ende des Jahres avisiert. Aufgrund zahlreicher Stakeholder ist ein extrem schwieriges, komplexes Verfahren zu erwarten. Umso wertvoller ist der bereits heute veröffentlichte Hinweis.</p>
<p><small>Foto: Oleksiy Mark/<a href="https://www.shutterstock.com/" target="_blank" rel="noopener">Shutterstock.com</a></small></p>
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		<item>
		<title>Entlastungsprämie als Belastung empfunden</title>
		<link>https://stahlbase.com/entlastungspraemie/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=entlastungspraemie</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jürgen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 14:45:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik & Rahmenbedingungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Entsetzt reagiert der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) auf die „Entlastungsprämie“ der Koalition. Sie habe Entlastung angekündigt, aber Belastung geliefert: „Die Regierung verschleppt Wirtschaftsreformen weiter und verschiebt den Aufwand an die Arbeitgeber.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>1.000 Euro-Prämie: Entlastung angekündigt, Belastung geliefert</h2>
<p>Entsetzt reagiert der <a href="https://www.wsm-net.de" target="_blank" rel="noopener">Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM)</a> auf die „Entlastungsprämie“ der Koalition. Sie habe Entlastung angekündigt, aber Belastung geliefert: „Die Regierung verschleppt Wirtschaftsreformen weiter und verschiebt den Aufwand an die Arbeitgeber. Diese Prämie lässt sich für die Bevölkerung positiv kommunizieren und ist einfacher als Lohnebenkostensenkungen bei den viel zu hohen Arbeitskosten. Genau die aber brauchen wir, davon würden alle profitieren“, unterstreicht WSM-Hauptgeschäftsführer Christian Vietmeyer (Foto). Eine zwar freiwillige 1.000-Euro-Prämie erzeugt eine Erwartungshaltung und setzt Unternehmen weiter unter Druck. In einer Phase, in der der produzierende Mittelstand jeden Cent dreimal umdrehen muss, um einen Jobabbau zu vermeiden.</p>
<h3>„So verspielt man Vertrauen und schwächt genau die, die dieses Land tragen“</h3>
<p>Als „Mogelpackung“ bezeichnet Ulrich Flatken, WSM-Präsident und Geschäftsführer der Mercanindus-Vogelsang Group, die Entlastungsprämie. Gut gemeint reiche nicht, wenn die Falschen zur Kasse gebeten werden. „Unternehmen, die ohnehin unter massivem Kosten-, Wettbewerbs- und Transformationsdruck stehen, sollen jetzt obendrein staatliche Entlastung finanzieren. Das ist nichts anderes als eine Verlagerung politischer Verantwortung in die Betriebe.“</p>
<figure id="attachment_92357" aria-describedby="caption-attachment-92357" style="width: 748px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-92357" src="https://stahlbase.com/wp-content/uploads/2026/04/37_flatken_ulrich_ceo-vogelsang_produktion_1_3000x2000-300x199.jpg" alt="WSM-Präsident und Unternehmer Ulrich Flanken" width="748" height="496" srcset="https://stahlbase.com/wp-content/uploads/2026/04/37_flatken_ulrich_ceo-vogelsang_produktion_1_3000x2000-300x199.jpg 300w, https://stahlbase.com/wp-content/uploads/2026/04/37_flatken_ulrich_ceo-vogelsang_produktion_1_3000x2000-768x510.jpg 768w, https://stahlbase.com/wp-content/uploads/2026/04/37_flatken_ulrich_ceo-vogelsang_produktion_1_3000x2000-391x260.jpg 391w, https://stahlbase.com/wp-content/uploads/2026/04/37_flatken_ulrich_ceo-vogelsang_produktion_1_3000x2000.jpg 824w" sizes="(max-width: 748px) 100vw, 748px" /><figcaption id="caption-attachment-92357" class="wp-caption-text">WSM-Präsident und Unternehmer Ulrich Flanken, Foto: Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM)</figcaption></figure>
<p>Statt Planungssicherheit schaffe man neue Unsicherheit, statt Wachstum neue Belastung, statt Lösungen neue Bürokratie. „So verspielt man Vertrauen und schwächt genau die, die dieses Land tragen“, bekräftigt Flatken. „Wer ernsthaft entlasten will, muss strukturell handeln. Alles andere ist Symbolpolitik auf Kosten der Wirtschaft.“</p>
<h3>„Die Lohnnebenkosten müssen herunter – das ist der einzige Weg“</h3>
<p>Schon die Formulierung des Bundesministeriums für Finanzen klingt für die gebeutelten Unternehmen wie blanker Hohn. Dort heißt es: „Die Regierungskoalition wird es Arbeitgebern im Jahr 2026 ermöglichen, eine steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie in Höhe von 1.000 Euro zu zahlen.“ „Ermöglichen – die Koalition sollte es uns durch strukturelle Reformen ermöglichen, am Standort wettbewerbsfähig zu arbeiten“, kritisiert Vietmeyer. „Viele<br />
Industrieunternehmen sind gar nicht in der Lage, diese Prämie zu zahlen. Was die Stimmung weiter verschlechtern wird. Die Lohnnebenkosten müssen herunter – das ist der einzige Weg.“</p>
<p>Foto: <a href="https://www.wsm-net.de" target="_blank" rel="noopener">WSM</a>/Chris Göttert</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stahl- und Industriestandort Deutschland gestärkt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 14:22:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik & Rahmenbedingungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wirtschaftsvereinigung Stahl begrüßt die Trilog-Einigung der europäischen Institutionen auf ein neues, deutlich verschärftes Handelsschutzinstrument für Stahlimporte. „Die gestern Nacht erzielte Einigung ist ein großer Schritt zur Sicherung des Stahl- und Industriestandorts Deutschland.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Einigung im Trilog ist ein wichtiger Schritt zum Schutz vor den Folgen globaler Überkapazitäten</h2>
<p>Die Wirtschaftsvereinigung Stahl begrüßt die Trilog-Einigung der europäischen Institutionen auf ein neues, deutlich verschärftes Handelsschutzinstrument für Stahlimporte. „Die gestern Nacht erzielte Einigung ist ein großer Schritt zur Sicherung des Stahl- und Industriestandorts Deutschland. Denn unsere Unternehmen stehen seit Jahren unter massivem Druck durch die Auswirkungen globaler Überkapazitäten“, erklärt Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der <a href="https://www.wvstahl.de" target="_blank" rel="noopener">Wirtschaftsvereinigung Stahl</a>.</p>
<p>Im Zentrum des neuen Handelsschutz-Instruments stehen künftig länder- und produktspezifische Zollkontingente mit einer klar definierten Obergrenze. Wird diese überschritten, greifen Importzölle von 50 Prozent. „Mit den neuen Regelungen wird der Schutz der Stahlhersteller in Deutschland und der EU erheblich gestärkt. Die EU-Institutionen setzen mit der nun erfolgten Einigung im Trilogverfahren ein klares Signal, die Stahlindustrie vor den Folgen globaler Überkapazitäten zu schützen – ohne den Markt abzuschotten.“</p>
<h3>Stahl- und Industriestandort Deutschland gestärkt</h3>
<p>Aus Sicht der Wirtschaftsvereinigung Stahl ist besonders hervorzuheben, dass zentrale Schwächen des bisherigen Systems konsequent behoben wurden, und das unter strenger Beachtung der bestehenden Regeln der Welthandelsorganisation WTO:</p>
<p>– Das neue Instrument schafft deutlich mehr Flexibilität und Reaktionsfähigkeit. Künftig kann schneller auf Marktveränderungen reagiert werden.<br />
– Zudem soll eine neue Regelung zur Bestimmung des Warenursprung dafür sorgen, dass eine absichtliche Umgehung der Maßnahmen – etwa durch gezielte Umleitung von Stahl über Drittstaaten – verhindert wird.<br />
– Positiv ist zudem, dass eine erste Evaluierung der berücksichtigten Produkte bereits nach sechs Monaten vorgesehen ist.</p>
<p>„Das neue Handelsschutzinstrument schafft die notwendige Grundlage, damit Unternehmen wieder verlässlich planen, investieren und den Umbau zu klimaneutraler Produktion vorantreiben können“, so Kerstin Maria Rippel.<br />
Abschließend betonte die Verbandschefin: „Ein wirksamer Handelsschutz ist ein wesentlicher Schritt zur Bewältigung der aktuellen Branchenkrise. Nun gilt es, in diesem Geiste gezielt weitere Maßnahmen zur nachhaltigen Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit anzugehen: Die Lücken beim CBAM müssen konsequent geschlossen, Leitmärkte für emissionsreduzierten Stahl Made in EU müssen geschaffen und die Erreichung wettbewerbsfähiger Energiepreise für die gesamte energieintensive Industrie muss industriepolitisch angegangen werden.</p>
<p><small>Foto: <a href="https://www.wvstahl.de" target="_blank" rel="noopener">Wirtschaftvereinigung Stahl</a></small></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Industriestrompreis greift bei Badischen Stahlwerken nicht</title>
		<link>https://stahlbase.com/industriestrompreis-greift-bei-bsw-nicht/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=industriestrompreis-greift-bei-bsw-nicht</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Torsten Paßmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 08:28:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik & Rahmenbedingungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Industriestrompreis soll energieintensive Unternehmen entlasten. Für die Badischen Stahlwerke greift das Instrument jedoch nicht. Grund sind beihilferechtliche Vorgaben und strukturell hohe Stromkosten in Deutschland.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung will mit einem vergünstigten Industriestrompreis energieintensive Unternehmen entlasten. Doch ausgerechnet Unternehmen mit einem besonders hohen Stromverbrauch wie die Badischen Stahlwerke (<a href="https://www.stahlbase.com/?s=BSW">BSW</a>) in Kehl können die Förderung in der geplanten Form nicht nutzen. Für das Unternehmen bleibt damit das eigentliche Problem ungelöst: Strom ist in Deutschland aus Sicht der BSW strukturell zu teuer.</p>
<h3>Industriestrompreis für Elektrostahlwerk nicht nutzbar</h3>
<p>Die Badischen Stahlwerke (BSW) produzieren am Standort Kehl mit 850 Beschäftigten bis zu 2,5 Millionen Tonnen Betonstahl. Als Elektrostahlwerk im internationalen Wettbewerb ist das Unternehmen in besonderem Maß auf wettbewerbsfähige Energiepreise angewiesen: Der jährliche Stromverbrauch entspricht dem von rund 250.000 Vier-Personen-Haushalten.</p>
<p>Entsprechend groß war die Hoffnung, dass der angekündigte Industriestrompreis die Lage spürbar verbessert. Doch für die BSW greift das Instrument nicht. Wegen europäischer Beihilfevorgaben lässt es sich nicht mit der bereits bestehenden CO<sub>2</sub>-Strompreiskompensation kombinieren, die das Unternehmen erhält. „Der Industriestrompreis bringt uns nichts“, sagt Florian Glück, Geschäftsführer der Badischen Stahlwerke. „Was wir brauchen, sind ganzheitliche Lösungen, bei denen sich Instrumente nicht gegenseitig ausschließen.“</p>
<h3>Strukturell hohe Strompreise belasten Industrie</h3>
<p>Nach Ansicht Florian Glücks liegt die Ursache der hohen Strompreise auf der Hand: „Die hohen Strompreise in Deutschland sind kein Naturgesetz. Sie sind das Ergebnis politischer Entscheidungen.“ Günstige Energiequellen seien abgeschaltet worden, ohne rechtzeitig für ausreichend bezahlbaren Ersatz aus erneuerbaren Quellen zu sorgen. Das treibe die Preise in die Höhe. Hinzu kämen staatlich verursachte Preisbestandteile auf der Stromrechnung wie Abgaben, Umlagen und Netzentgelte. „Die deutsche Industrie zahlt heute deutlich mehr für Strom als viele Betriebe im benachbarten Ausland. Das ist ein erheblicher Nachteil im internationalen Wettbewerb“, sagt Glück. „Bestehende Hilfen federn nur einen Teil dieser Mehrkosten ab. Ohne sie wäre die Lage noch dramatischer. Aber sie lösen das eigentliche Problem nicht: Strom ist in Deutschland strukturell zu teuer.“</p>
<h3>BSW sieht keine verlässliche Grundlage für langfristige Investitionen</h3>
<p>Hinzu kommt aus Sicht der Badischen Stahlwerke ein zweites Problem: Es fehlt an Planbarkeit. Entlastungen stehen unter Finanzierungsvorbehalt und werden oft nur für ein Jahr beschlossen – abhängig von der jeweiligen Haushaltslage. Zudem wirken sie nicht immer sofort: Auch der Industriestrompreis würde, selbst wenn ein Unternehmen ihn nutzen kann, erst rückwirkend im Folgejahr ausgezahlt. Für ein Unternehmen, das Investitionen mit Laufzeiten von 20 oder 30 Jahren plant, ist das keine verlässliche Grundlage. „Damit Unternehmen wie wir wieder planen können, müssen die Entlastungen dauerhaft, verlässlich und vor allem ohne Haushaltsvorbehalte abgesichert sein“, so Glück.</p>
<h3>„Industriestrompreis, der seinen Namen verdient“</h3>
<p>Für die Badischen Stahlwerke steht fest: Mit Einzelmaßnahmen lässt sich das Problem nicht lösen. Statt einzelner Maßnahmen braucht es einen dauerhaft wettbewerbsfähigen Gesamtpreis für Industriestrom. Staatlich verursachte Preisbestandteile müssen gesenkt, bestehende Entlastungen dauerhaft verankert werden. „Wir brauchen einen Industriestrompreis, der seinen Namen auch verdient, und mit dem wir langfristig planen können“, sagt Glück. „Der Stahlstandort Deutschland hat Zukunft – aber nur, wenn die Politik jetzt die richtigen Weichen stellt“, ergänzt er.</p>
<p><small>Fotos: <a href="https://bsw-kehl.de/" target="_blank" rel="noopener">BSW</a> / Markus Dietze</small></p>
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			</item>
		<item>
		<title>WSM kritisiert EU-Industrieemissionsrichtlinie und fordert Reformen</title>
		<link>https://stahlbase.com/wsm-kritisiert-eu-industrieemissionsrichtlinie/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wsm-kritisiert-eu-industrieemissionsrichtlinie</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Torsten Paßmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 07:15:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik & Rahmenbedingungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die EU-Industrieemissionsrichtlinie führt aus Sicht des WSM zu zusätzlichen Belastungen für die Industrie. Der Verband kritisiert neue Vorgaben zu Grenzwerten, Umweltmanagement und Berichtspflichten.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://stahlbase.com/wsm-kritisiert-eu-industrieemissionsrichtlinie/">WSM kritisiert EU-Industrieemissionsrichtlinie und fordert Reformen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://stahlbase.com">stahlbase</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (<a href="https://www.stahlbase.com/?s=WSM">WSM</a>) ist froh, dass das sogenannte Omnibus-Verfahren kommt, sieht aber weiterhin erheblichen Anpassungsbedarf an der EU-Industrieemissionsrichtlinie. Aktuell erreiche der Ansatz sein Ziel – Vereinfachung und Straffung bestehender Umweltrechtsvorschriften – nicht, heißt es weiter. Der Verband vertritt rund 5.000 Unternehmen und hat klare Forderungen, die die Nachhaltigkeitsberichterstattung schneller und unbürokratischer machen sollen. Zum Maßnahmenpaket „Omnibus 8“ (auch: Omnibus Act VIII) der EU-Kommission gehören für den Verband Grenzwertanpassungen sowie die Abschaffung der „Besten verfügbaren Techniken (BVT)“ und zusätzlicher Veröffentlichungspflichten. Der WSM spricht sich gegen die verpflichtende Einführung von Umweltmanagementsystemen (UMS) für betroffene Industrieanlagen aus, die in die EU-Industrieemissionsrichtlinie (IED) aufgenommen wurden. Zudem verlangt er, die Scope-Erweiterung auf Kaltwalzer und Schmieden wieder zurückzunehmen.</p>
<h3>Grenzwerte sollen sich an unterer Bandbreite orientieren</h3>
<p>„Fahrplan muss die ‚EU-Budapester Erklärung‘ von 2024 sein – es sollte einfacher und unbürokratischer werden. Und die EU soll mehr Vertrauen in die Unternehmen setzen“, unterstreicht Volker Bockskopf, Leiter Umwelt und Arbeitsschutzpolitik. Der WSM fordert Anpassungen unter anderem bei den Grenzwerten. Sie sollen sich künftig an der unteren Bandbreite orientieren. Und so verhindern, dass Behörden generell die strengste Auslegung am Maximum wählen. „Sie brauchen mehr Ermessensspielraum, um branchenspezifische Realitäten, technische Machbarkeit und Kosten zu berücksichtigen“, erklärt Bockskopf.</p>
<h3>EU-Industrieemissionsrichtlinie: Kritik an Berichtspflichten und UMS</h3>
<p>Doppeldokumentationen sollten ebenfalls entfallen. Dazu gehört die Aufhebung des Artikels 14a, der ein verpflichtendes UMS inklusive Veröffentlichungspflicht fordert. „Es wäre nutzlos und eine Extrabelastung. Die vorhandenen Systeme ISO 14001 oder EMAS leisten das bereits und müssen optional bleiben“, kritisiert der WSM. Auch die zusätzlichen Veröffentlichungspflichten aus dem Artikel 24 bewertet der Verband als überflüssig, „da das IED-Portal bereits eine umfangreiche und ausreichende externe Kommunikation schafft.“ Das Vorhaben, von Unternehmen die Sicherstellung der sogenannten „Besten verfügbaren Techniken“ zu verlangen, lehnt der WSM ebenfalls ab. Volker Bockskopf: „BVTs sind ausschließlich Referenzdokumente für Behörden – das sollte auch so bleiben.“</p>
<h3>Ausweitung auf Kaltwalzen und Schmieden stößt auf Widerstand</h3>
<p>Ein weiterer Kritikpunkt ist die Scope-Erweiterung in der Metallverarbeitung auf Kaltwalzwerke und Schmieden. Sie würde für viele der bereits massiv belasteten Stahl- und Metallverarbeiter eine unnötige Mehrbelastung bedeuten: zusätzliche Genehmigungsverfahren, Berichtspflichten und Investitionen. Obwohl es für ihren Produktionsbereich bereits ausreichende Regelungen gibt und sie zudem minimale Umweltauswirkungen haben. „Die Scope-Erweiterung muss auf jeden Fall wieder heraus. Generell müssen wir verhindern, dass sich die EU-Industrieemissionsrichtlinie durch neue Management-, Dokumentations- und Veröffentlichungspflichten noch weiter aufbläht“, unterstreicht Bockskopf.</p>
<p><small>Foto: WSM</small></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://stahlbase.com/wsm-kritisiert-eu-industrieemissionsrichtlinie/">WSM kritisiert EU-Industrieemissionsrichtlinie und fordert Reformen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://stahlbase.com">stahlbase</a>.</p>
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